
In vitro vermehrtes Pflanzenmaterial von Waldbäumen mit Pflanzen ausgesuchter Eigenschaften (Stammform, Maserung) sichert - anders als Sämlinge - den Erhalt dieser Eigenschaften.
Diese Pflanzen sind vor allem forstwirtschaftlich interessant:
Wir liefern unsere abgehärteten Pflanzen in Multitopfplatten oder im Container. Wir empfehlen Multitopfplatten für Forstbaumschulen, die sie je nach Bedarf weiter verschulen. Containerware kann im Forst direkt ausgepflanzt werden.



Da wir in der in vitro-Produktion einen entsprechenden Vorlauf haben, beachten Sie bitte unsere Bestelltermine: Wir benötigen Ihre Bestellung im September (z. B. 2008) eines Jahres für die Auslieferung abgehärteter Pflanzen in Multitopfplatten im Mai des Folgejahres (2009). Containerware und verschulte Pflanzen erhalten Sie über die Forstbaumschulen dann ab Oktober (2009).
Das Material aus in vitro-Kultur wird teilweise noch in Zulassungsprüfungen untersucht. Ausnahmegenehmigungen für den Anbau sind durch die BLE erteilt.
Folgende Baumarten können Sie unter www.silvaSELECT.de beziehen:
Wir nehmen aber nicht nur schnellwachsende Baumarten in Kultur sondern auch solche, die sich durch Maserungen (Maserbirke, Riegelahorn) oder Anpassungen an besondere Klimate (frostharte Baumarten aus Skandinavien) auszeichnen. Sprechen Sie uns an, wenn wir besondere Gehölze für Sie vermehren oder kultivieren sollen.

Ausgelesene silvaSELECT ® - Birken, die uns von der Niedersächsischen Forstlichen Versuchsanstalt (NFV) zur Verfügung gestellt wurden. Sie zeichnen sich durch hohe Volumenleistung aus. So liefern die Birken nach Angaben der NFV nach 25 Jahren 90 fm/ha, also fast das doppelte gegenüber einer herkömmlichen Sandbirke. Die empfohlene Pflanzmenge beträgt 400 - 600 Pflanzen pro ha (Füllholz kann integriert werden).
Die silvaSELECT ® Birken können bei Erstaufforstungen beigemischt werden oder an Wegrändern gepflanzt werden.


Die Robinie besticht durch ihr auffallend hartes Holz. Besonders gut geeignet ist es daher für Möbel im Außenbereich, z. B. Gartenmöbel. Als Ersatz für Tropenholz trägt es zum Umweltschutzgedanken bei. Das Institut für Forstgenetik und Forstpflanzenzüchtung in Waldsieversdorf hat vom Naturstandort Robinien mit gerader Stammform ausgewählt und in die in vitro-Kultur überführt. Wir haben zusammen mit dem Verein für schnellwachsende Baumarten e. V. die in vitro Kultur so weiter entwickelt, daß eine Vermehrung von hohen Stückzahlen jetzt möglich ist. Robinien können im Verband 2,5 m x 1,25 m aufgepflanzt werden. Füllholz kann integriert werden.

Die Qualität der Esche in Europa soll in einem vierjährigen Forschungsprojekt untersucht werden. Gefördert wird das Projekt, an dem 14 Partner beteiligt sind, von der Europäischen Union. In drei Arbeitsgebieten werden die Ökologie und Genetik, die Möglichkeiten der Mikrovermehrung sowie die Vermarktungspotenziale intensiv erforscht. Das Institut für Pflanzenkultur beteiligt sich in dem Arbeitsgebiet 2 an der Vermehrung der Pflanzen sowie der Vorkommen von Mykorrhizapilzen.

Auch die Vogelkirsche zur Produktion hochwertiger Sortimente für Furniere und Massivholzmöbel wird von uns vermehrt, denn auch hier spielt die Wuchsform der Bäume eine entscheidende Rolle.
Die höchsten Preise werden mit gradschaftigen, feinästigen Bäumen erzielt. Das übliche zur Zeit am Markt verfügbare Pflanzengut der Vogelkirsche aus Bestandesabsaaten oder von Samen- plantagen enthält in der Regel nur einen geringen Anteil sehr gerade wachsender (zweischnüriger) Bäume, die einen hohen Erlös erwarten lassen.
Die empfohlene Pflanzenanzahl beträgt 400 Bäume/ha, Füllholz kann integriert werden.

Auftragsforschung
Entwicklung
Pflanzenproduktion